Sonntag, 26. April 2015

Auf Entdeckungsreise in PERU - TEIL I

Im Monat März war für uns Volis fast keine Arbeit angesagt.
In der ersten Woche führen wir auf unser Zwischenseminar an den Rand des Dschungels nach La Merced, das liegt gut 8 h von Lima im Landesinneren. Diese Woche war zwar noch kein Urlaub, aber es war trotzdem sehr sehr entspannend und gewinnbringend mal aus Lima für die Seminarwoche herauszukommen.


Jeden Morgen hatten wir eigentlich mit Nebel verhangenen Himmel über uns, bis dann schließlich die Sonne raus kam und dafür sorgte, dass das Wetter richtig gut wurde. 
Wir waren dort komplett von der Zivilisation abgeschottet. Gewohnt haben wir nämlich in einem Camp, was keine Starßenanbindung hatte. Um dort rein zu kommen mussten wir in einem Käfig über einen breiten Fluss gefahren werden und anschließend nochmals etwa 10 min einen Hügel rauflaufen. 
So sah das Camp aus:


Und hier in diesem Haus haben wir geschlafen...


Zeit zum Ausruhen in Hängematten gab es auch, direkt an unserer kleinen Lagune mit Inselchen..


Und so sieht dann Dschungel aus....




Ein Bild für BVB - Weltweit durfte natürlich nicht fehlen...


Verabschieden hatte der Dschungel auch im Programm: Mit einem spektakulären Licht am Abfahrtsabend sagte er uns "Tschüss"....





Nach der Woche Seminar wurden wir dann direkt in unseren echt verdienten Urlaub entlassen. Nun ging es drei Wochen für mich auf Entdeckungsreise in dem Land, was nun schon mehr als nur eine zweite Heimat für mich ist. 

Sonntag 08.03.:
Ankunft in Lima am frühen Morgen, nun ging es erst einmal zum CV unser Gepäck loswerden, denn ich wollte mit Marvin noch in den Morgengottesdienst gehen. Nach geistlichem Frühstück sind wir dann schnell nach Hause gefahren, um unsere Rücksäcke umzupacken. Denn schon am späten Nachmittag - um 17:30 - ging es für uns mit dem Bus weiter nach Arequipa (das liegt 16 Busstunden südlich von Lima auf 2.300 m).

Montag 09.03. - Dienstag 10.03.:
Angekommen in Arequipa haben wir erst einmal unsere Hospedaje, also unsere Unterkunft bezogen. Danach ging es in einer wunderschönen Stadt auf Erkundungstour.
So sah sie aus die Hospedaje...


In einem altmodischen, mit ganz dicken Wänden gebautem Haus hatten wir dann folgendes Zimmer:


Arequipa ist die wohl zweitgrößte Stadt Perus mit etwa 1 Millionen Einwohnern. Man nennt sie auch "Die weiße Stadt", weil ihr Stadtkern förmlich weiß ist (die Häuser und Gebäude dort). Ihre Altstadt ist richtig schön anzusehen und ist komplett, wie man sowas aus Deutschland kennt, mit ordentlichem Kopfsteinpflaster versehen - einfach nur toll! :)

Mittwoch 11.03.:
Nun brachen wir in den nahe gelegenen Colca Canyon auf. Dies ist der zweittiefste Canyon der ganzen Welt zuerst fuhren wir auf 3.600 m in die Stadt Chivay die im Colca Valley, also noch nicht im Canyon liegt. An dem Abend sind wir dann noch in die Thermalbäder gegangen und haben in von Vulkanen erwärmtem Wasser gebadet.
Das gab's dort in Chivay zu sehen:






Donnerstag 12.03.:
Heute sind wir auf einen Aussichtspunkt auf schlappe 4.910 m hoch gefahren. Dort ist der Aussichtspunkt der Vulkane zu finden. Das Wetter gab uns von dem ca. 2 1/2 h, die wir dort oben waren zumindest gut eine Stunde schöne Aussicht.




Nachdem wir wieder unten in Chivay angekommen waren, sind wir quasi direkt mit einem Bus weiter nach Cabanaconde gefahren. Das liegt so ziemlich am Ende des Canyons, zumindest am Ende was gut zu erreichen ist. Dort kamen wir nachts an und mussten leider feststellen, dass aufgrund von Gewitter kein Strom zur Verfügung stand.
Allerdings waren wir in einem so schnuckeligen Hostel untergebracht, dass das nicht sonderlich schlimm war. Hier gab es nämlich köstliches Essen!!

Freitag 13.03.:
Halbwegs früh sind wir heut aufgestanden, um mit einem Bus zum Aussichtspunkt "Cruz del Condor" zu fahren, wo man am besten die größten Vögel der Welt bestaunen kann - den Kondor.
Leider hatten wir heute kein Glück. Die 3 1/2 h, die wir dort oben auf 3.800 m waren, waren wir ununterbrochen in einer gewaltigen Nebelschicht und haben etwa 15 m weit in den Canyon schauen können.
Nun mussten wir uns entscheiden. Wir wollten unbedingt in den Canyon hinabsteigen zu einer wunderschönen Oase. Allerdings ebenfalls Kondore zu sehen kriegen.
Also blieben wir auch noch die nächste Nacht dort. 

Samstag 14.04.:
Heute Morgen ging es dann Ultra früh aus dem Bett raus. Frühstück um 6 Uhr morgens. Dann direkt mit dem Bus hinauf zum Cruz del Condor. Und nach etwa 10 Minuten dort zeigte sich der erste Kondor. Für ca. 2 h haben wir dann zwischenzeitlich sogar bis zu 5 Condore.
Wie das dann aussah seht ihr hier:




Am frühen Mittag machten wir uns dann auf und stiegen die 1.200 Höhenmeter in die Oase in den Canyon hinab.

Hier unten verbrachten wir dann den späten Nachmittag und übernachteten dort auch..





Hier haben wir dann übernachtet:


Und so sah es dann am Flussufer aus ...




Sonntag 15.03.:
Heute ging es wieder früh raus aus'm Bett. Denn uns stand das als Aufstieg bevor, was wir am Vortag hinabgestiegen sind. In Bestzeit von gut 2 3/4 Stunden rannten wir förmlich hoch. In der Essenspause, die wir auf der Hälfte machten bebte zunächst leicht die Erde und dann flog uns erst ein Condor über dem Kopf hin und her und kurz drauf sogar zwei. 
Oben angekommen mussten wir dann schnell unseren Bus bekommen, der uns aus Cabanaconde wieder zurück nach Arequipa brachte. Dort schlossen sich uns dann Manu, Jonas und Lena an.

Montag 16.03.:
Heute war Vorbereitungstag. Vorbereitung für ein wahnsinns Ereignis. In den nächsten zwei Tagen haben wir nämlich vor, den Chachani - einen 6.075 m hohen Vulkan - zu besteigen.

Dienstag 17.03. - Mittwoch 18.03.:
Der Versuch den Chachani zu erklimmen erwies sich leider schwieriger als erwartet. Zuerst ging es mit einem Jeep auf 5.00 m und dann von dort aus zu Fuß ins Zwischenlager auf 5.250 m. Dort nahmen wir das Abendessen zu uns und merkten, dass die Höhe doch schon gewaltig ist. Ich hatte so starke Kopfschmerzen wie noch nie in meinem Leben. Wir hatten dann gut 6 Stunden Zeit um uns auszuruhen und zu schlafen. Ich hatte Glück und konnte gut 5 Stunden schlafen. Dann, um 01:30 morgens ging es los. Wir begannen mit dem Aufstieg.
Stück für Stück kämpften wir uns den Berg hoch. Meine Kopfschmerzen waren glücklicherweise erst einmal weg. Dann schlug das Wetter um und es fing an zu schneien. Um 03:30 Uhr erreichten wir etwa die Höhe von 5.500 m und damit die Schneegrenze. Hier mussten wir dann einen weiteren Teil unseres Equipments einsetzen: Es hieß - Steigeisen aufziehen. Nach einer mini Verschnaufpause ging es dann über die Schneefelder weiter den Berg rauf.
Mit jedem Schritt würde es schwieriger, die Kopfschmerzen kamen zurück und zwar noch einmal stärker und das Gefühl brechen zu müssen. Auf etwa 5.650 m musste ich dann passen. Ich traf die Entscheidung den Rückweg anzutreten, um nicht meine Gesundheit auf's Spiel zu setzen. Kurz vor mir, bevor es auf den Schnee ging, waren schon Jonas und Lena umgekehrt. Runter ging es dann schnell. Bis zum Lager brauchte ich etwa 30 Minuten. Letztendlich haben es nur Manu und Marbin geschafft bis zum Gipfel auf über 6.000 m zu kommen. Dann ging es mit riesem Kampf wieder die 250 Höhenmeter zurück zum Jeep. In der Zeit hatte ich es dann doch nicht unterdrücken können dreimal mich zu übergeben. Am Jeep angekommen, ging es dann so schnell wie es die "Straße" auf der es wieder runter ging zuließ, runter vom Berg wieder nach Arequipa.









Donnerstag, 19. Februar 2015

Lebenszeichen :)

Hey :)
Da ich mich nun schon echt ne Weile nicht mehr hier gemeldet habe, will ich euch mal eben fix auf den neuesten Stand bringen.

Im Januar hat am 05.01. die Arbeit angefangen. Gearbeitet habe ich Montags und Mittwochs in Rímac bei den Kindern und habe mit Peruanern das christliche Programm Fe-HD vorbereitet und durchgeführt. Das fand jedoch jeweils nur vormittags statt. Am Montag Abend haben wir dann bei den Jovenes Adultos Deutschunterricht gegeben.
Dienstags und Donnerstags waren wir den ganzen Tag im Programm der Jugendlichen in Pueblo Libre und haben dort mitgearbeitet. Am Donnerstag jedoch, war dann abends noch der kleine Beuder von HOPE - nämlich Alpha. Vor gut einem halben Jahr ins Leben gerufen haben wir im Januar geholfen die christliche Gruppe für Jugendliche weiter aufzubauen. Meine Aufgabe war dort die Musik, ab und zu auch mal Essen, Theater oder sogar die Andacht.

Seit dem 31.01. hat sich mein Arbeitsplan nun aber deutlich verändert! Ich arbeite nicht mehr in Lima, sondern am Strand des CVJM 115 km südlich von Lima. Dort bin ich Teil des Mitarbeiter Teams und arbeite bei den Kurzfreizeiten, die wir dort veranstalten, mit.
Wenn man mal Glück hat und zu 2 bestimmten Uhrzeiten aufs Meer schauen kann, sieht man tatsächlich Delfine vorbeischwimmen! :))           (Dazu später mal noch mehr)

Für den März ändert sich dann der Plan noch einmal komplett. Da heißt es zuerst 'Auf geht's auf's Seminar an den Rand des Dschungels nach La Merced und danach ruft der URLAUB !! :))
Da werde ich dann hier in Peru ordentlich rumkommen, Arequipa, Titicacasee, Cusco stehen auf dem Plan. 


Gesundheitlich geht es mir echt gut. Auch wenn die Arbeit im Campamento, also am Strand, echt anstrengend ist, bin ich bis jetzt gesund geblieben.

Bis bald, ich bemühe mich jetzt wieder regelmäßig von mir hören zu lassen! :)

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Die Geschichte der Candy Cane

An einem trüben Novemberabend ritt ein Fremder in die Stadt. Er hielt vor einem verlassenen Laden und stieg vom seinem Pferd. Die Fenster des Gebäudes waren mit Brettern vernagelt und die Tür war schon lange verschlossen. Doch der Fremde zog einen Schlüssel aus der Tasche, öffnete, lächelte und sagte leise zu sich: „Das ist er also. Genauso hatte ich ihn mir vorgestellt.“

Den ganzen grauen und regnerischen November hindurch arbeitete er.

Die Menschen in der Stadt hörten ihn hämmern und sägen und rochen den Geruch von neuem Holz und frischer Farbe. Aber niemand wusste, wer der Fremde war oder was er tat.

Der Major hoffte, dass der Mann ein Arzt war, der seine Krankheiten heilen konnte.

Die jungen Frauen hofften, dass er ein Schneider war, der ihnen wunderschöne Kleider nähen könnte.

Die Bauern hofften, dass er ein Händler war, bei dem sie ihr Getreide gegen andere Waren eintauschen könnten.

Am meisten aber hofften die Kinder. Ihr Wunsch war der größte Wunsch von allen. Dieser Wunsch war so groß, dass sich keiner von ihnen traute ihn auch nur auszusprechen.

Niemand sprach mit dem Mann.

Niemand bot ihm seine Hilfe an.

Aber alle warteten und schauten und staunten und hofften.

Eines Tages aber hielt es ein kleines Mädchen einfach nicht mehr aus. Der Schnee fiel leise vom Himmel, als sie an die Tür des Fremden klopfte. „Hallo!“ sagte sie, „ich heiße Lucy. Brauchen Sie Hilfe?“

Der Mann lächelte Lucy freundlich an und nickte. Dann öffnete er die Tür und Lucy trat ein. Ein langer Tresen zog sich durch den Raum und an der gegenüberliegenden Wand befanden sich viele leere Regale. Im Hinterraum stand alles voller Kisten und Fässer.

„Hilfst du mir beim Auspacken ?“ fragte der Mann das Mädchen. Lucys Mut sank als sie all die Kisten und Fässer sah. Was, wenn das alles Fässer voller Nägel waren und Pakete voll mit Mehl? Aber sie zog ihre nassen Schuhe aus und hängte den Mantel an einen Haken. Auf Wollsocken durchquerte sie den Raum und hockte sich neben eine Kiste.

„Bitte, öffne sie!“ ermutigte sie der Fremde.

Langsam griff Lucy in die Kiste und hob einen Gegenstand heraus, der gut in Papier eingewickelt war. Er war rund und schwer und rutschte ihr fast aus der Hand. Sie zitterte ein wenig als sie den Gegenstand auspackte.

Es war ein großes Glasgefäß. Lucy schaute den Mann erstaunt an. Er ermutigte sie durch ein Kopfnicken zum Weitermachen.

Also packte Lucy ein weiteres Glasgefäß aus und noch eins und noch eins, bis sie ganz von Glasgefäßen umgeben war. Es gab die verschiedensten Größen und Formen.

„Jetzt brauchen wir nur noch etwas, um es in die Gläser zu füllen“ bemerkte der Mann und holte ein großes Packet aus dem Hinterraum.

Als Lucy das Paket öffnete weiteten sich ihre Augen. Es waren – Süßigkeiten! Ihre Lieblingsbonbons, Gummidrops!

„Probier mal!“ forderte der Fremde sie auf und das ließ sich Lucy nicht zweimal sagen. Hastig steckte sie sich einen Bonbon in den Mund.

Und dann konnte sie die Kisten gar nicht schnell genug auspacken. Pfefferminzstangen, Toffee, Lollis, Kaugummi. Mit strahlenden Augen sah sie den Mann an. „ Woher wussten Sie, wir haben uns so sehr einen …“

„Einen Süßwarenladen gewünscht, ich weiß,“ antwortete der Mann. „ Und hier ist er nun: ‚Sonnemanns Süßwarenladen‘ und ich bin John Sonnemann.“

Schnell füllten sich die leeren Regale mit Süßigkeiten und schimmerten in den schönen Gläsern. Da gab es Himbeerlutscher und kleine Zitronenbonbons, farbige Kaubonbons und lange Lakritzstangen, pinkfarbene und weiße Pfefferminzbonbons und Buttertoffee.

Und dann im allerletzten Paket gab es etwas , was Lucy zuvor noch nie gesehen hatte. Es war eine rot-weiß gestreifte Zuckerstange mit einer Krümmung an einem Ende.



„ Was ist das?“ fragte Lucy. „Das ist ein Candy Cane, eine ganz besondere Weihnachtsüberraschung.“ antwortete Mr. Sonnemann.

„Warum?“ fragte Lucy zurück.

„Schau es dir genau an und dann sage mir an welchen Buchstaben es dich erinnert.“ Lucy nahm die Zuckerstange in die Hand und drehte sie hin und her.

„Jetzt weiß ich‘s. Das ist ein J!“

„Ja“ Mr. Sonnemann lächelte, „J, wie Jesus, der an Weihnachten geboren wurde. Jetzt drehe sie um.“

An was erinnert sie dich jetzt?“

Nachdenklich antwortete Lucy: „Das sieht aus wie ein Hirtenstab.“

„Und wer waren die Ersten, die von der Geburt Jesu erfuhren?“ fragte Mr. Sonnemann zurück. „Die Hirten auf dem Feld, die ihre Schafe hüteten. Aber Mr. Sonnemann wofür sind die Streifen?“

Die Augen die Mannes verdunkelten sich!

„Der Prophet Jesaja sagt: ‚Durch seine Wunden werden wir geheilt.‘ Bevor Jesus gekreuzigt wurde, wurde er so geschlagen, dass er blutete. Die roten Streifen sollen uns an sein Leiden erinnern. Aber wie du siehst ist die Zuckerstange auch weiß. Wenn wir Jesus unser Leben geben, dann wäscht sein Blut unsere Sünde ab und macht uns in Gottes Augen weiß und rein wie Schnee. Das ist die Geschichte des Candy Cane.“

„Ist das ein Geheimnis?“ fragte Lucy leise.

Mr. Sonnenmann sah sie einen Moment lang an bevor er antwortete.

„Es ist eine Geschichte, die erzählt werden muss! Willst du mir dabei helfen?“

Inzwischen war es Mitte Dezember und die Winterstürme tobten durch die Stadt. Sie Sonne war tagelang nicht zu sehen. Aber jeden Morgen zogen Mr. Sonnemann und Lucy los. Sie trugen warme Jacken, Schals und in jeder Hand eine große Tüte.

Sie gingen in jedes Haus in der Stadt.

Sie reisten zu jeder Farm im Umkreis.

Sie klopften an jede Tür.

In jedem Haus erzählten sie die Geschichte und hinterließen ein Geschenk und eine Einladung.

Am Nachmittag des Heiligen Abends brach plötzlich die Sonne durch die Wolken … und der Süßwarenladen von Mr. Sonnemann öffnete!

Alle waren gekommen. Der Major fühlte sich so gut wie schon lange nicht mehr. Die jungen Frauen trugen ihr strahlendstes Lächeln. Die Bauern kamen, begierig ihr Getreide gegen Weihnachtsgeschenke zu tauschen. Und die Kinder liefen vor Aufregung hin und her.

Ja, ihre Wünsche waren in Erfüllung gegangen. Ja, sie waren gekommen um die Eröffnung des Süßwarenladens zu erleben. Aber sie erlebten und erfuhren viel mehr.

Etwas viel Größeres. Etwas viel Besseres. An diesem Abend hörten sie die Geschichte des Candy Cane, dem Wunder der Geburt Jesu, seinem Leiden und Sterben am Kreuz und von der Gnade seiner Liebe.


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La historia de "Candy Cane"


Una vez, en una noche fría y oscura en noviembre, un extranjero cabalgó en su caballo a la ciudad. El paró adelante de una casa solitaria. Las ventanas estaban cerradas y la puerta también. Pero el extranjero tomó una llave de la bolsa de su casaca, abrió la puerta con una sonria en su cara y dijo "Aquí está. Eso es lo que yo me imaginé."

Por todo el noviembre el trabajó.

La gente de la ciudad lo escucharon cuando el estaba martilleando y aserrando. Olió a madera fresca. Pero nadie sabió quien era el extranjero y tampoco que estaba haciendo.

Las señoritas esperaban que este hombre sería modisto para hacer ropa bonita.

Los campesinos esperaban que este hombre sería un vendedor para cambiar su cereales por otros alimentos.

Pero el deseo lo mas grande tenían los niños. Su deseo era el tan grande que nadie se atrevió a decir su deseo.

Nadie habló con este hombre.

Nadie lo ayudó ni lo preguntó si el necesita ayuda.

Pero todos estaban esperando y mirando a el.

Un día una chica no pudo esperar más. Ella tocó con suavidad a la puerta. "Hola" , ella dijo, "Mi nombre es Lucy. ¿Necesitas ayuda?"

El hombre tenía una sonrisa en su cara y dijo "Si". Pues, el abrió la puerta y Lucy entró. Había un mostrador muy largo en la sala y en los muros habían bastantes estantes. En la sala atrás habían muchos paquetes grandes.

"¿Me ayudes desenvolver todas estas cajas?", dijo el hombre. Cuándo Lucy miró a todos las cajas grandes su valor bajó. Pero ella sacó su casaca y la puso a la percha. Ella cruzó la sala y se sentó al lado de un paquete.

"Ábrela por favor". El hombre animó a Lucy.

Lucy tomó lentamente una cosa de la caja que estaba bien envolvido. La cosa era redonda y pesada y casi cayó. Ella empezó con desenvolverla.

Era una vasija grande de vidrio. El hombre dijo "sigue con desenvolver, voy a ayudarte". Luego los dos desenvolvieron bastantes vasijas de vidrio. "Ahora faltan cosas para estas vasijas, ¿no?" Dijo el hombre y se iba a la sala atrás para traer otro paquete.

Cuando Lucy abrió este paquete ella era feliz. En este paquete estaban - DULCES! Sus dulces preferidos.

"¡Pruébalo!" dijo el hombre. De repente Lucy lo hizo.

Ahora, Lucy abrió los paquetes mucho más rápido. Chocolates, chicle, frunas y diferentes tipos de caramelos. Con una sonrisa enorme miraba al hombre "como sabiste que nuestro deseo era..."

".... Era tener una tienda con dulces, yo sé. Y entonces, ¡aquí está! Sonnemanns tienda de dulces. Y yo me llamo John Sonnemann."

Los dos echaron rápido los dulces en todas las vasijas.

En el último paquete estaba un dulce que Lucy no conoció. Era una barra de azúcar con rayas rojas y blancas y con una curva a su fin.

"¿Que es eso?" Preguntó Lucy. "Esto es una 'Candy Cane', una sorpresa navideña especial." respondió John.

"¿Porque?" Preguntó Lucy.

"Mira bien a este dulce y después me dices que letra es." Lucy lo tomó y lo miró por un momento. 

"Aaaah, ya sé. ¡Esa es una 'J'!"

"Si eso es" respondió John. " 'J' como Jesus, que nació en Navidad. Ahora lo volteas. ¿Que es eso ahora?"

Lucy respondió pensativa "parece que es un cayado de un pastor."

"¿Y quien sabió por primero del nacimiento de Jesus?" "Eran los pastores en sus campos con sus ovejas. Pero porque hay estas rayas?"

"El profeta Isaías dijo: con sus heridas el nos sanó. Antes de que Jesus era crucificado la gente lo golpeó bastante y de Jesus salió su sangre. Las rayas rojas significan su sangre y su sufrimiento, su dolor. Peor como tu ves la barra de azúcar también tiene rayas blancas. Si nosotros damos nuestra vida a Jesus el limpia nuestros pecados con su sangre y nos hace blancos y limpio delante de dios. Eso es la historia de la 'Candy Cane'.

"¿Y eso es un secreto?" Preguntó Lucy con voz baja.

John la miraba un momento y respondió "Esa es una historia que tiene que ser contada. Quieres ayudarme con contarla?"


Ahora faltaba poco hasta Navidad y hizo mucho más frío y no hizo sol para días. Cada mañana Lucy y John caminaron con bolsas grandes de puerta a puerta. 

Tocaron a cada puerta y contaron la historia de la Candy Cane y invitaron a la gente y regalaron pequeñas cosas.

En la tarde de la noche buena hizo sol de repente... La tienda de dulces abrió por primera vez. Todos habían llegado. Las señoritas estaban con sus sonrisas mas bonitas, los campesinos estaban con sus cereales para cambiarlos con regalos y los chicos estaban nerviosos.

Sí, sus deseos se realizaron. Sí, ellos llegaron para celebrar la nueva tienda de dulces. Pero sabieron y vieron mucho más.

Algo mas grande. Algo mas bonito. Algo mejor. Esta noche escucharon a la historia de Candy Cane y del milagro del nacimiento de Jesus, de su dolor y su sufrimiento y su murió en la cruce y de su gracia y su amor.

Weihnachtsgrüße aus Peru! 🎄🎅

In dieser Nacht ist uns der König geboren. Ein König der uns von der Sünde befreit! Gott wird heute Mensch! Eine Nachricht die man nicht für sich behalten kann - Wir haben einen Retter, einen Beschützer, der, egal wo wir sind, bei uns ist und seinen schützende Hand über uns hält! Freunde! Uns ist heute der Heiland geboren! Lasst uns das feiern und ihn mit offenen Herzen empfangen :)

Ich wünsche euch allen FROHE GESEGNETE WEIHNACHTEN!! 

FELIZ NAVIDAD!


https://m.youtube.com/watch?v=pKGPt1olYJw

Montag, 22. Dezember 2014

4. Advent in meiner Familie

Diesen letzten vierten Advent hatte ich glücklicherweise die Möglichkeit in meiner Familie zu verbringen. 
Den Tag haben wir mit Spielen gefüllt: Von Halli Galli über Ligretto, UNO bis zu Tuttifrutti - Stadt, Land, Fluß nur auf Spanisch. Wir hatten viel Spaß bei den Spielen. Abends haben wir dann mit dem Kerze anzünden auf meine Schwester gewartet, die bis elf Uhr arbeiten musste. Als sie dann daheim war haben wir uns alle an den Tisch gesetzt, der Fernseher wurde ausgemacht (das ist hier in Peru etwas besonderes) und dann las Jairo, mein Bruder, den letzten Teil der Andacht zum anzünden der vierten Kerze vor - das sogar mit Liturgie.
Hier in Peru sieht der Adventskranz nämlich ein wenig anders aus: 
Er ist zwar auch rund, hat aber 4 verschieden farbige Kerzen: Gelb, Rot, Grün und Weiß. Gelb steht hierbei für . Rot steht für die Liebe die in Jesus zu uns kommt. Grün steht für die Hoffnung, die Jesus mit sich in diese Welt bringt. Und weiß steht schließlich zum Einen für Frieden aber auch für Reinheit.
Das Anzünden der jeweiligen Kerze wird hier also mehr zelebriert als in Deutschland.


Ich bin auf jeden Fall sehr, sehr froh gewesen, diesen besonderen Tag in meiner Familie verbracht zu haben! Und habe es natürlich sehr genossen!

Am 23.12., also gestern, haben wir überraschend vom Onkel meiner Mama Besuch bekommen. Wir sind dann natürlich auswärts Essen gegangen. Hier noch ein zwei Bilder vom gemeinsamen Essen:


Montag, 1. Dezember 2014

#FastForClimate

Wie der Titel schon sagt, 'Fasten für das Klima' war die heutige Aktion vor dem Klimagipfel COP 20.
Ich habe mit einem Mitvoli dran teilgenommen und einen Tag komplett auf Essen verzichtet - abgesehen von 3 Bananen (diedurfte ich aber essen) und natürlich Wasser. 
Mit uns haben noch 19 weitere CVJMer mitgemacht, die am Wochenende auch mit dabei waren.

Hier ein Foto von uns..

Der Sinn dahinter ist, dass man auf das Essen verzichtet, weil wir die sind die essen können wann wir wollen und um ein Zeichen zu setzen, dass uns die Menschen nicht egal sind, die nicht einfach so an Essen kommen.
Außerdem geht es auch darum den Regierungsvertretern zu zeigen, dass uns das Klima und die Klima Probleme so wichtig sind, dass wir sogar auf Essen einen Tag lang verzichten.

Sonntag, 30. November 2014

Y - SUMMIT

Was ist das Y - SUMMIT?

Das Y - SUMMIT ist ein Treffen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen CVJM - ern aus den verschiedensten Ländern. In diesem Jahr fand es in Lima statt, vom 18.11. - 30.11. Es waren 13 verschiedene Nationen von 5 verschiedenen Kontinenten anwesend [Südamerika (Peru, Kolumbien, Brasilien, Costa Rica, Argentinien) ; Europa (Norwegen, Schweden, Deutschland) ; Afrika (Kenia, Sambia) ; Ozeanien (Australien, Malaysia) ; Asien (Hong Kong)].

Worum geht es bei Y - SUMMIT?

Bei dem Treffen ging es um die Rolle des CVJM im Kampf gegen den "Climate Change" -  Klimawandel bzw. um den Kampf für "Climate Justice" - klimatische Gerechtigkeit. Außerdem ging es um den bevorstehenden Klimagipfel "COP 20" der in wenigen Tagen hier in Lima beginnt.

Welche Rolle spielt der CVJM bei COP 20?

Der Klimagipfel hat verschiedene Teilnehmer. Zu unterscheiden ist zuerst einmal zwischen den "Insidegroups" und den "Outsidegroups", jenen Gruppen, die entweder innerhalb oder außerhalb des Klimagipfels aktiv sind. Der CVJM ist in beiden Gruppen vertreten. 
Zu der Insidegroup zählen zum Einen die Regierungschefs der ganzen Länder auf der Welt, zum anderen sogenannte "Observers" - Observatoren. Diese Observatorengruppe ist nun noch einmal in zwei Teile aufgeteilt: In Die Gruppe "ENGO" - "Environmental Non Government Organizations" (Umwelt Nicht - Regierungs Organisationen) und die Gruppe "YOUNGO" - " Youth Non Governmental Organizations" (Jugend Nicht - Regierungs Organisationen). 
Offensichtlich, dass der CVJM in der Gruppe "YOUNGO" wiederzufinden ist. Jede dieser beiden Observationsgruppen hat täglich die Möglichkeit für 2 Minuten, vor den ganzen Politikern aus aller Welt, die eigenen Standpunkte zu vertreten und auf Sachen hinzuweisen.
Zu der "Outsidegroup" zählen diverse Organisationen. Der CVJM plant mit den hierfür zuständigen Leuten Programm, um die im Klimagipfel diskutierten Themen nach außen zu tragen und auf eigene Statements in der Öffentlichkeit 
aufmerksam zu machen.

Was macht die "Outsidegroup" des CVJM in den nächsten 2 Wochen?

Für die nächsten 2 Wochen sind hier in Lima die verschiedensten Aktionen geplant. Von Meetings mit anderen Organisationen über Demonstrationsmarsch bis zum Fasten für das Klima (#Fast For The Climate) ist alles dabei. Wie diese Aktionen genau aussehen werde ich in den nächsten 2 Wochen besser berichten können.

Was ist sonst noch an diesem Wochenende passiert?

Wir haben am Samstag in Kleingruppen Statements formuliert, worin es darum ging, was wir als CVJM glauben, das jungen Menschen zusteht. Diese Grundsätze werden von der "Insidegroup" in COP 20 vertreten. Außerdem sollen sie von allen CVJMs auf lokaler, nationaler sowie internationaler Ebene umsetzbar sein. 
Abends gab es einen Vortrag des Malaysier über Alternativen Tourismus. Und in welcher Weise wir diesen unterstützen bzw. machen können.


Fazit des Wochenendes?

Dieses Wochenende war echt super anstrengend. Einfach deswegen, weil wir in zwei verschiedenen Fremdsprachen mit den anderen kommunizieren konnten und mussten und da von Spanisch auf Englisch umzustellen war vom Verstehen her weniger ein Problem aber das Sprechen war echt am Anfang total schwierig. Denn das was man sagen wollte auf Englisch das kam plötzlich locker ohne zu überlegen auf Spanisch raus. Also musste ich Wort für Wort vom Spanischen ins Englischen Umdenken, was extrem schwer war. Dementsprechend kaputt war ich auch an den jeweiligen Abenden....
Nichts desto trotz war das Wochenende echt absolut Hammer spannend und es hat echt richtig viel Spaß gemacht mit so vielen Nationen an einem Tisch zu sitzen! Also ein rundum gelungenes und vorantreibendes Wochenende für die CVJM Aktivitäten, was die Verantwortung für die uns von Gott gegebene Erde angeht. Aber auch für mich war dieses Wochenende Y - SUMMIT echt super genial!